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Asylstatistik März 2024 – Albinfo

Im März 2024 wurden in der Schweiz 2383 Asylgesuche registriert, 66 weniger als im Vormonat (-2,7 %). Gegenüber März 2023 ist die Zahl der Asylgesuche um 490 (25,9%) gestiegen. Wichtigste Herkunftsländer waren Afghanistan und die Türkei. Im März wurde zudem 237 aus der Ukraine geflüchteten Personen der Schutzstatus S erteilt, in 914 Fällen wurde er beendet

An asylum seeker shows his refugee route from his home country to Switzerland on a world map, photographed in a temporary housing in Rigi-Kloesterli, in the Canton of Schwyz, Switzerland on April 20, 2016. During the shoulder season asylum seekers house in a repurposed vacation lodge, provided by the charitable organization Caritas, in Rigi-Kloesterli. At the moment of documentation, 14 out of 50 available spots were taken by asylum seekers from Sri Lanka, Afghanistan and Iran. They study German and carry out domestic and cleaning work, or assist in the kitchen. In their spare time, they, for instance, play volleyball and get used to life in Switzerland. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein Asylsuchender zeigt auf einer Weltkarte die Fluchtroute von seinem Heimatland bis in die Schweiz auf, am 20. April 2016 in einer temporaeren Asylunterkunft auf der Rigi-Kloesterli. Die Asylsuchende leben waehrend der Zwischensaison in einem von der Caritas als Asylunterkunft genutzten Ferienhaus auf der Rigi-Kloesterli. Zum Zeitpunkt der Fotodokumentation waren 14 von 50 Plaetzen mit Asylsuchenden aus den Laendern Sri Lanka, Afghanistan und Iran besetzt. Die Asylsuchenden lernen Deutsch, verrichten Kuechen-, Haushalts- und Reinigungsarbeiten. In ihrer Freizeit spielen sie beispielweise Volleyball und gewoehnen sich an das Leben in der Schweiz. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die wichtigsten Herkunftsländer der Personen, die im März2024 ein Asylgesuch in der Schweiz eingereicht haben, sind Afghanistan mit 1116 Gesuchen (206 mehr als im Februar), die Türkei (265 Gesuche, -96), Eritrea (195 Gesuche, 55), Algerien (100 Gesuche, -49) und Syrien (78 Gesuche, -36).

Von den 2383 im März gestellten Gesuchen waren 1431 Primärgesuche (Februar 2024: 1717 Primärgesuche). Personen, die ein Primärgesuch stellen, tun dies unabhängig von anderen Personen, die bereits um Schutz ersucht haben. Im Gegensatz dazu ist ein Sekundärgesuch die Folge eines bereits registrierten Asylgesuchs (beispielsweise Geburt, Familiennachzug oder Mehrfachgesuch).

Rund 700 der insgesamt 1116 Asylgesuche afghanischer Asylsuchender standen in Zusammenhang mit der Praxisänderung Afghanistan (Februar 2024: rund 500). Effektiv zur Asylgesuchstellung in die Schweiz eingereist sind im März 2024 297 afghanische Staatsangehörige, vier weniger als im Februar 2024. Bei den Primärgesuchen aus den übrigen wichtigen Herkunftsländern zeigt sich folgendes Bild: Türkei (170, -83), Algerien (98, -50), Marokko (76, -16) und Eritrea (64, 20).

Erstinstanzlich erledigte Asylgesuche

Das Staatssekretariat für Migration SEM erledigte im März 2024 insgesamt 3012 Asylgesuche: Es wurden 718 Nichteintretensentscheide gefällt (davon 399 auf Grundlage des Dublin-Abkommens). 993 Personen erhielten Asyl und 542wurden im Rahmen der erstinstanzlichen Erledigungen vorläufig aufgenommen. Die Zahl der erstinstanzlich hängigen Fälle sank im Vergleich zum Vormonat um 743 auf 14 224.

Ausreisen

Im März haben 989 Personen die Schweiz kontrolliert verlassen oder wurden in ihr Herkunftsland oder einen Drittstaat rückgeführt. Die Schweiz hat bei 738 Personen einen anderen Dublin-Staat um Übernahme angefragt, 262 Personen konnten im selben Zeitraum in den zuständigen Dublin-Staat überführt werden. Gleichzeitig wurde die Schweiz von anderen Dublin-Staaten um Übernahme von 388 Personen ersucht und 66Personen wurden in die Schweiz überstellt.

Ukraine: Schutzstatus S (Sonderverfahren)

Im März stellten 1447 Personen aus der Ukraine ein Gesuch um Schutzstatus S. Im gleichen Zeitraum wurde 237 Personen der Schutzstatus S gewährt. Bei 45 schutzsuchenden Personen wurde er abgelehnt, weil die Kriterien nicht erfüllt waren.

Im Laufe des Monats wurde der Status S in 914 Fällen beendet. Insgesamt wurde der Schutzstatus S seit seiner Aktivierung in 22 136 Fällen beendet, in 4087 Fällen ist die Beendigung in Prüfung. Per Ende März hatten insgesamt 64 753 Personen den Schutzstatus S.



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